Grundgesetz

    I. Die Grundrechte (Art. 1 - 19)    

Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Stephanie, Lejon u. Lizzie Kollwitz 11.07.2013

Maienbass 70

24576 Bad Bramstedt

 

 

 

Offener Brief an

Rechtsanwalt Ralf Stelling, Am Teich 10-12, 24534 Neumünster

Emma Schümann, Annenstraße 5, 24105 Kiel

Herrn Dr. M. Maletzky, Hamburger Str. 89 a, 24558 Henstedt-Ulzburg

Herrn D. Krukenberg, Bahnhofstraße 35, 25421 Pinneberg

OLG Schleswig, Az.: 15WF 43/13, Gottorfstr. 2, 24837 Schleswig

Justizministerium des Landes Schleswig-Holstein, Lorentzdamm 35, 24103 Kiel

Jugendamt Kreis Segeberg, Herr Reiß, Hamburger Str. 30, 23795 Bad Segeberg

Redaktion Telepolis, tpred@tp.heise.de

 

 

 

 

Unterhalt für jetzt 14 und 15 jährige Mündel seit 2005 unklar, seit Juni 2011 eingestellt

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit nunmehr 8 Jahren besteht Unklarheit darüber, ob wir minderjährigen Kinder einen Unterhaltsanspruch aus dem vom verstorbenen Vater hinterlassenen Kapital haben und in welcher Höhe. Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Seite www.Halbwaise-was-nun.jimdo.com.

 

Seit 8 Jahren obliegt aufgrund dieser Unklarheiten unserer alleinerziehenden Mutter die Betreuungs- und Barunterhaltspflicht und es wurde unter dem Deckmantel des „Schutzes der minderjährigen Erben“ alles daran gesetzt,

 

→ keine umfassende Ermittlung des Sachverhaltes zu beginnen,

 

→ die Bedürfnisse von uns Kindern nicht im Mittelpunkt zu belassen,

 

→ die überall veröffentlichen tatsächlichen Kosten von Kindern außer Acht zu

lassen,

 

→ die Bestallungsurkunde aus 2006 nicht als Grundlage jedweder begrenzten Tätigkeit zu betrachten,

 

→ nach Außen als Vermögenssorgender aufzutreten, ohne Auftrag, ohne Pflichten, ohne Kontakte zu uns betroffenen Kindern, ohne Besprechungen,

ohne Beachtung der Gesetzesvorlage zur Novellierung des früheren

Vormundschaftsgesetzes, gültig ab 1992, in der Bundestagsdrucksache

11/4528 veröffentlicht,

 

→ das Testament unseres Vaters derart zu deuten, als hätte der Vater

absichtlich unser tatsächliches Leben mit allen Kosten des Lebensunter-

haltes, der Freizeitbeschäftigungen etc. auf die Zeit ab dem 18. Lebensjahr

verschoben, weil er den ges. Mindestunterhalt nicht explizit aufführte,

 

→ das Kapital von uns Kindern vor „uns selbst zu schützen“, allerdings ganz

erhebliche Gebühren für Testamentvollstreckung und „Ergänzungs-

pflegschaft“ jeweils zeitnah aus dem Kindesvermögen zu entnehmen, und

nicht ebenfalls bis zum 18. Lebensjahr des jüngsten Kindes zu warten,

 

→ die gesetzlichen Grundlagen nicht lösungsorientiert auf unseren Einzelfall

anzuwenden, denn wir leben und entwickeln uns, was natürlich Geld und

Unterstützung bedarf.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

Lejon Kollwitz Lizzie Kollwitz

 

 

 

Stephanie Kollwitz

 

 

Allgemeine Vermögenssorge:

Im Bereich der Vermögenssorge wurde als Pflichtverletzung bejaht:

- der voreilige Verkauf eines Hausgrundstückes in Zeiten ansteigender Preise ;

- die unkritische Übernahme der Bewertung von Grundvermögen ;

- die Anlage von Mündelgeld (das für den laufenden Unterhalt nicht benötigt wird) mit einem zu geringen Zinssatz (auf einem Sparbuch mit gesetzlicher Kündigungsfrist anstatt einer Anlage in Schatzbriefen oder ähnlichen Wertpapieren) ;

- die Geldanlage in ausländischen (unsicheren) Wertpapieren.

Stephanie, Lejon und Lizzie Kollwitz 13.06.2013

Maienbass 70

24576 Bad Bramstedt

 

 

 

 

Per Einschreiben / Rückschein!

 

Oberlandesgericht Schleswig

Gottorfstraße 2

 

24837 Schleswig

 

 

 

 

Az.: 15 WF 43 /13

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

anliegend sende ich Ihnen mein Schreiben vom 04.03.13 nochmal zur Kenntnis.

 

Ich bitte höflich um Mitteilung, ob Sie in unserem vorgenannten Fall bereits tätig geworden sind und wir kurzfristig mit Ihrer Stellungsnahme rechnen können.

 

Es ist nach § 1612a BGB ein Mindestunterhalt für minderjährige Kinder vorgesehen,

der nach unserer Auffassung seit 2005 aus dem Nachlassvermögen und der Versicher-ungsleistung zu leisten gewesen wäre.

 

Nach unserer Auffassung wurde geltendes Recht mehrfach gebeugt, Tatbestände ignoriert,

wird durch die zuständigen Verwaltungsorgane gemauert, geschwiegen, ignoriert, verharmlost, abgewiegelt, ausgesessen, Tatsachen verdreht.

Mit freundlichen Grüßen





Stephanie Kollwitz Lejon Kollwitz Lizzie Kollwitz

Stephanie, Lejon und Lizzie Kollwitz 04.03.2013

Maienbass 70

24576 Bad Bramstedt

 

 

 

OLG Schleswig

Gottorfstraße 2

 

24837 Schleswig

 

 

 

 

 

Az.: 15 WF 43/13

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir möchten unsere Beschwerde gegen den Beschluss des Amtsgerichtes Neumünster vom 16.01.2013 wie folgt begründen:

 

Nach § 1791 BGB wurde Herrn Dr. M. Maletzky im Jahr 2006 mit der Bestallungsurkunde aufgetragen, die Ansprüche aus der AXA Lebensversicherung für Lejon und Lizzie geltend zu machen.

 

Allerdings waren diese Mittel bereits am 08.07.2005 von der Halbschwester Emma Schümann bei der Raiffeisenbank für Lejon und Lizzie auf einem VR-Flex-Konto, Kto.-Nr. 6010041882, BLZ 20069130, Gesamtbetrag € 86.615,50 angelegt. Die entsprechenden Unterlagen aus 2005 füge ich in Kopie bei.

 

Einen weiteren Auftrag hinsichtlich der Mittel aus der AXA Lebensversicherung für Lejon und Lizzie hat Dr. M. Maletzky nie erhalten.

 

Allerdings hat Dr. Maletzky ohne mein Wissen in Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht Neumünster 2006 seine Befugnisse insoweit ausweiten lassen, als dass eine weitere Bestallungsurkunde erstellt wurde mit dem Auftrag, er solle die Ansprüche aus der R+V Versicherung für Lejon und Lizzie geltend machen. Diese Leistungen der R+V waren zuvor an mich ausgezahlt worden. In einem zeitaufwendigen Rechtsstreit am OLG, Az. 17 O 54/07, wurde letztlichg entschieden, dass die Zahlung der R+V an mich als Bezugsbe-rechtigte korrekt war. Dr. Maletzky hatte zu Unrecht die Versicherungsleistung der R+V erhalten und musste sie meines Wissens nach zurückzahlen.

 

 

 

 

.../ 2

 

 

Seite -2- zur Begründung vom 4.3.13 an das OLG Schleswig

 

Dennoch ist Dr. Maletzky seit 2006 nach außen als Vermögenssorgender aufgetreten, als Beispiel füge ich Kopien seiner Schreiben vom 21.03.2006, 13.04.2006, 11.01.2007 und 31.10.2011 bei. Dr. Maletzky hat für seine Tätigkeiten der letzten Jahre nicht unerhebliche Gebühren abgerechnet, wobei er seiner Unterhaltspflicht den Mündeln gegenüber nicht ordnungsemäß nachgekommen ist. Seit Juni 2011 erhalten beide Mündel keinerlei Unterhalt. Hierüber gab es einen von 2009 bis 2012 dauernden Rechtstreit mit einem Beschluss, Az. 48 F 21/10. Aufgrund des Gesamtvermögens der Kinder schied seit 2005 auch eine staatliche Unterstützung aus.

 

Wir bitten um Prüfung, in welcher Funktion Herr Dr. Maletzky seit 2006 tätig ist und bitten um Erstattung der seitdem abgerechneten Gebühren von Dr. Maletzky im Wege des Schadenersatzes.

 

Weiterhin bitten wir um Prüfung, welche Unterhaltsansprüche der Mündel seit 2006 bestanden hätten, so denn eine Vermögenssorge wirksam auf Dr. Maletzky übertragen worden wäre. Ebenso bitten wir um Überprüfung, warum das Jugendamt nicht als Gegenvormund eingesetzt wurde. Auch hier bestehen im Wege des Schadenersatzes mindestens seit Juni 2011 Zahlungsansprüche der Mündel, da seit diesem Zeitpunkt keinerlei Zahlungen für den Lebensunterhalt nach § 1806 BGB geleistet wurden.

 

Das Selbstbestimmungsrecht nach Artikel 2, Abs. 1 GG wurde meinen Kinder seit 2005 verwehrt, da ihre Wünsche, Fragen, Anliegen, Anregungen missachtet wurden. Deswegen bitten wir um Entlassung des Herrn Dr. Maletzky in welcher Funktion auch immer, da es allein pflichtwidrig ist, ohne gerichtlichen Auftrag einer Bestallungsurkunde seinen Aufgabenkreis eigenständig zu definieren. Ihm obliegt eigene Verantwortung bis hin zur Haftbarkeit bei Verletzung seiner Pflichten. Somit haftet er für zu Unrecht beanspruchten Gebühren einer Vermögenssorge, die ihm durch die Bestallungsurkunde nicht übertragen wurde und für den uns entstandenen Schaden. Eine persönliche Betreuung oder Begleitung hat zu keiner Zeit stattgefunden – Herr Dr. Maletzky ist meinen Kindern auch nach 7 Jahren „Tätigkeit“ unbekannt. „§ 1793 BGB, (1a) Der Vormund hat mit dem Mündel persönlichen Kontakt zu halten. Er soll den Mündel in der Regel einmal im Monat in dessen üblicher Umgebung aufsuchen, es sei denn, im Einzelfall sind kürzere oder längere Besuchsabstände oder ein anderer Ort geboten.“

 

Seit dem Tod des Vaters 2005 bin ich als Mutter exorbitant belastet, leiste den Betreungs- und den Barunterhalt der Mündel, habe meine eigenen Mittel komplett eingesetzt und damit verloren, weil ich seit fast 8 Jahren für meine vermögenden Kinder (anfangs standen den Kinder insgesamt je rd. € 100.000,-- zu) ausgleiche, was ihnen vorenthalten wird und Rechnungsempfängerin bin für alle Kosten der Kinder. Als Mutter habe ich seit 2005 unzählige Stunden damit verbracht, unsere Situation zu recherchieren, zu erläutern, den Rechtsstreit mit der R+V Versicherung abzuwenden, wurde denunziert und der Verschwendung bezichtigt, beleidigt und habe zuletzt den 3 dauernden Streit vor dem AG Neumünster für meine Kinder durchlaufen. Seit 2005 sind meine Kinder Lejon und Lizzie schlechter gestellt, als würde der Vater noch leben.

 

.../3

 

Seite -3- zur Begründung vom 4.3.13 an das OLG Schleswig

 

Wir bitten um Prüfung, ob es korrekt ist, dass durch diese Art der Amtsauslegung rechtsgültig die Lebensqualität einer 4-köpfigen Familie auf ein sparsames, einfaches Level festgelegt wird, wobei für Lejon und Lizzie die prägenden Jahre der Kindheit und Jugend beeinflusst waren durch die Hemmnisse und Ärgernisse mit dem „Ergänzungspfleger“ oder der Testamentvollstreckung und ob daraus Schadenersatzansprüche abzuleiten sind. Auch meine große Tochter ist durch die Situation ihrer Halbgeschwister nicht unbeeinflusst geblieben.

 

Immerhin ist der Vater meiner Kinder im März 2005 verstorben und nach diesen fast 8 Jahren gibt es noch immer keine klare, mündelgerechte, angemessene Regelung, welche Ausschüttung den Mündeln monatlich aus ihrem eigenen erheblichen Kapital zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes zustehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Lejon Kollwitz Lizzie Kollwitz

 

 

 

Stephanie Kollwitz

 

 

Lejon und Lizzie Kollwitz 26.12.2012

Maienbass 70

24576 Bad Bramstedt

 

 

 

 

Amtsgericht Neumünster

Boostedter Str. 26

 

24534 Neumünster

 

 

 

 

Familiensache Lejon Kollwitz u.a.

 

 

 

Sehr geehrte Frau Hamann,

 

danke für Ihr Schreiben vom 17.12.2012, bei uns am 24.12.2012 eingegangen.

 

Lizzie und ich sind mit der Geldanlage und dem Ergänzungspfleger nicht einverstanden. Seit Juni 2011 erhalten wir aus unserem Kapital keinerlei Ausschüttungen mehr und wir fühlen uns dadurch diskriminiert, entrechtet und enteignet.

 

Artikel 2 GG, 1 missachtet: „Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlich-

keit.....“

Artikel 2 GG, 2 missachtet: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrt-

heit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur aufgrund eines

Gesetzes eingegriffen werden.“

Nr. 256 OLG Köln BGB §§ 1896 I, 1896 II (16. ZS, Beschluß vom 12.04.2000 16 Wx 56/00)

..., dass der Betroffene nicht in der Lage ist, seine Angelegenheiten ganz oder teilweise

selbst zu besorgen.“

Lehnt der Betroffene eine Betreuung ab, darf für ihn ein Betreuer nur bestellt werden,

wenn er wegen seiner Krankheit oder Behinderung nicht imstande ist, seinen Willen

frei zu bestimmen (vgl. BayObLGZ 1994, 209/211; BayObLG FamRZ 2000, 189; OLG

Hamm FamRZ 2000, 494/496; OLG Köln Fam RZ 2000, 908), d.h. seinen Willen unbe-

einflusst von der Krankheit oder Behinderung zu bilden und nach zutreffend gewonn-

enen Einsichten zu handeln (vgl. BGH NJW 1996, 918/919) – BayObLG, 16. Mai 2002 -

Az 3Z BR 40/02.

 

…/2

 

Seite -2- zum Schreiben an das Amtsgericht Neumünster vom 26.12.12

 

Grundsätze höchstrichterliche Rechtsprechung:

Der Staat hat nicht das Recht, den Betroffenen zu erziehen, zu bessern oder zu

hindern, sich selbst zu schädigen!“

Keine rechtliche Betreuung gegen den freien Willen.“

Es gilt volle Verantwortung / Haftung des rechtlichen Betreuers für das Wohl des Be-

treuten.

Unantastbarkeit des Eigentums des Betreuten

In keinem Fall darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden:

In unserem Fall: Verletzung von GG Artikel 1, 2 und 3, Artikel 2, 1 und 2!

Ich zitiere das Grundziel der Gesetzesreform mit einem Auszug aus der Bundestags-

drucksache 11/4528 (Pkt. F):

Rechtseingriffe läßt die Gesetzesvorlage nur mehr dort zu, wo dies unausweichlich ist.

Im Mittelpunkt seiner Zielsetzung stehen das Wohl der Betroffenen, ihre persönliche

Betreuung und die Stärkung der Personensorge. Anträge, Wünsche und Vorschläge der

Betroffenen sollen verbindlich sein, soweit dies verantwortet werden kann.“

In der Unterhaltsfrage meiner Schwester und mir geht es um höchste menschliche

Rechtsgüter, und in der Vermögenssorge wurde Vorschläge, Wünsche bislang abgelehnt

obwohl unsere Mutter darlegte, dass es unserem Wohl entspricht, eine finanzielle

Leistung aus dem eigenen Kapital zu erhalten, um dem gesetzlichen Minimum nahe zu

kommen.

Wir verweisen auf einen Artikel vom 19.12.2012 im Focus in dem Bezug genommen

wird auf das statistische Bundesamt und Berechnungen aus dem Jahr 2003, wonach

für ein Kind monatliche Kosten von mind. € 549,-- entstehen. Die tatsächlichen Aus-

gaben sind seitdem stark gestiegen und liegen in unserer Altersklasse 12-18 Jahre bei

619,-- bei einer alleinerziehenden Mutter.

Auch wenn der Ergänzungspfleger, Herr Dr. Maletzky, wiederholt auf sein Einwilli-

gungsvorbehalt nach § 1903 BGB hinwies, hebt das vom Gesetz und vom Gesetzgeber

in der Bundestagsdrucksache 11/4528 deutlich zum Ausdruck Grundziel der Selbstbe-

stimmung nicht auf.

Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung anerkannt, dass das

Grundgesetz dem einzelnen Bürger einen unantastbaren Bereich privater Lebensge-

staltung gewährt, der der Einwirkung der öffentlichen Gewalt entzogen ist. (BverfGE

6, 32 (41); 27, 1 (6); 27, 344 (350 f.). Das verfassungskräftige Gebot, die Intimsphäre des

Einzelnen zu achten, hat seine Grundlage in dem durch Art. 2 Abs. 1 GG verbürgten

Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.

 

Wir danken Ihnen, dass Sie höchste Rechtssprechung beachten und die ausstehende Ausschüttung seit Juni 2011 von € 267,-- monatlich für Lizzie und mich von insgesamt

10.146,-- kurzfristig veranlassen.

 

 

…/3

Seite -3- zum Schreiben an das Amtsgericht vom 26.12.12

 

 

Weiterhin danken wir Ihnen, dass Sie meiner Schwester und mir einen Vorschlag unterbreiten, welche monatliche Ausschüttungen künftig in Anlehnung an die tatsäch-lichen Kosten unseres Lebens erfolgen, da wir nicht mittellos sind und angemessen leben möchten.

 

Zuletzt danken wir Ihnen für die

 

Entlassung des Betreuers bei Verstößen gegen § 1901 2 und 3 BGB,

 

da Dr. Maletzky sich zu keiner Zeit an unseren persönlichen Wünschen und Vorstellungen orientiert hat. Für die Zeit seiner Tätigkeit trägt er die volle Verantwortung und Haftung.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

 

Lejon Kollwitz Lizzie Kollwitz

 

Lejon und Lizzie Kollwitz 11.01.2013

Maienbass 70

24576 Bad Bramstedt

 

 

 

 

Rechtsanwalt

Dr. M. Maletzky

Hamburger Str. 89 a

 

24558 Henstedt-Ulzburg

 

 

 

 

Kollwitz Pflegschaft

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Maletzky,

 

wir kommen nochmals auf den bisherigen Schriftwechsel zurück, auch den, den Sie seit Ihrer Amtsübernahme mit unserer Mutter führten.

 

Die Bilanz der bisherigen Vermögensverwaltung sieht wie folgt aus:

 

  •  
    • April 2005 bis Dezember 2006 → keine Ausschüttungen

    • Januar 2007 bis Dezember 2009 → mtl. € 350,-- für uns beide

    • Januar 2010 bis Mai 2011 → mtl. € 207,-- für Lizzie

      mtl. € 267,-- für Lejon

    • Juni 2011 bis einschl. Januar 2013 → keine Ausschüttungen

 

Unsere Familie bekommt keine Leistungen nach Hartz IV, nicht nur wegen unseres Vermögens, auch wegen der daraus erzielten Zinseinnahmen.

 

Im Jahr 2006 fand eine Besprechung am Amtsgericht Neumünster statt an dem der damalige Testamentvollstrecker, eine Rechtspflegerin, Emma Schümann, unser damaliger Rechtsanwalt und unsere Mutter teilnahmen. Es wurde damals vereinbart, dass Unterhalt aus unserem Kapital der Lebensversicherungen geleistet wird und Sonder- und Mehrkosten über die Zinseinnahmen des unter Testamentvollstreckung stehenden Vermögens geleistet werden. Eine entsprechende Aktennotiz existiert sicher. Bislang wird daraus nur unser Legasthenietraining beglichen.

 

 

 

 

 

…/2

Seite -2- zum Schreiben vom 11.1.13 an RA Dr. Maletzky

 

Im Jahr 2006 mussten wir unseren VW Bus mit Verlust verkaufen, weil unsere Mutter Hartz IV beantragte, dieser Antrag abgelehnt wurde, da dieses Fahrzeug als verwertbares Vermögen galt und Sie uns keine Ausschüttungen gewährten und bis dahin auch immer noch keine Absprachen mit uns trafen.

 

Im Jahr 2009 mussten wir aus unserer Wohnung in Wiemersdorf, Beverloh 2, ausziehen, weil unsere Mutter die Miete nicht mehr aufbringen konnte und einen Rückstand abzuzahlen hatte inkl. Rechtsanwaltgebühren. Auch darüber wurden Sie informiert.

Unsere Mutter hat ihre von unserem Vater zugeflossene Leistungen aus den Lebensversicherungen damals für Erbschaftssteuer, den neuwertigen VW-Bus (im Jahr 2005 waren wir 6 und 7 Jahre alt), diverse auf uns lautende Rechnungen (u.a. Gerichtsgebühren) komplett einsetzen müssen und fast 3 Jahre das Leben unserer 4-köpfigen Familie finanziert. Damals war unsere Mutter noch nicht nennenswert berufstätig und das SGB fordert von Bedarfsge-meinschaften den Einsatz eigenen Kapitals. Uns liegen die diversen Schreiben, die unsere Mutter auch an Sie richtete, vor.

 

Im September 2009 berichtete der NDR in der Sendereihe „Menschen & Schlagzeilen“ über unseren Fall. Sie erinnern sich vielleicht, dass Sie damals zusagten, für uns eine angemessene monatliche Ausschüttung zu tätigen. Wir haben den Sendemitschnitt vorliegen und können Ihnen gern eine Kopie zukommen lassen.

 

Im Jahr 2009 schaltete unsere Mutter eine Rechtsanwältin aus Hamburg, Frau Kirsch aus der Kanzlei Martens & Vogler, ein, die auch für uns eine Klage einreichte. 3 Jahre später fasst das Amtsgericht Neumünster den Beschluss, dass uns Kindern keine Zahlungen aus unserem eigenen Kapital zustehen, obwohl dokumentiert wurde, dass unsere Mutter damals ein monatliches Einkommen von rd. € 800,-- erhielt und keine staatlichen Leistungen. Die Frage, weshalb die Entscheidung 3 Jahre brauchte und ob der Richter Meißner befangen war/ist, ist an anderer Stelle zu klären.

 

Für uns bleibt festzuhalten, dass wir seit nunmehr 20 Monaten aus unserem Eigentum keine Zahlungen erhalten, obwohl sowohl dem Gericht als auch Ihnen die Vorschriften des SGB II bekannt sind.

 

Für uns bleibt weiter festzuhalten, dass wir seit fast 8 Jahren nie nach unserem Willen gefragt wurden.

 

 

 

 

 

…/3

Seite -3- zum Schreiben vom 11.1.13 an RA Dr. Maletzky

 

Für uns bleibt festzuhalten, dass Anmerkungen, Wünsche und Fragen unserer Mutter nach einem angemessenen monatlichen Betrag für uns abgewiegelt wurden. Unsere Familie wurde weder geschützt, unterstützt noch beraten.

 

Für uns bleibt festzuhalten, dass in fast 8 Jahren ungehindert von unserem Eigentum Gebühren in Abzug gebracht wurden.

 

Inzwischen sind wir 13 und 15 Jahre alt und werden beim zuständigen Jugendamt um Beistand bitten. Zudem haben wir dem Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages unseren Fall vorgetragen. Eine Beschwerde vor dem OLG Schleswig ist in Vorbereitung.

Wir erklären noch einmal, dass zur Sicherung unseres Lebens Zahlungen aus unserem Kapital notwendig sind und wir diese einfordern. Im Rahmen des 3 Jahre dauernden Verfahrens wurde recherchiert, welches Nettoeinkommen unser Vater zu Lebzeiten hatte. Es waren rd. € 3.600,-- netto, wonach lt. Düsseldorfer Tabelle Unterhalt der Stufe 7 zu leisten wäre.

 

Für uns bleibt festzuhalten, dass wir seit fast 8 Jahren schlechter gestellt sind, als wenn unser Vater noch leben würde.

 

Wollen Sie uns unsere verfassungsgemäß zugesicherte Selbstbestimmung absprechen? Oder unser im Grundgesetz zugesichertes Recht auf soziale Sicherheit und angemessenen Lebensstandard? In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die UN Kinderrechtskonventionen.

 

Wir verweisen auf einen Artikel vom 19.12.2012 im Focus in dem Bezug genommen wird auf das statistische Bundesamt und Berechnungen aus dem Jahr 2003, wonach für ein Kind monatliche Kosten von mind. € 549,-- entstehen. Die tatsächlichen Ausgaben sind seit dem Jahr 2003 stark gestiegen und liegen in unserer Altersklasse 12-18 Jahre bei € 619,-- bei einer alleinerziehenden Mutter.

 

Wir danken Ihnen, dass Sie höchste Rechtssprechung beachten und die aus-stehende Ausschüttung seit Juni 2011 von € 267,-- monatlich für Lizzie und mich von insgesamt € 10.680,-- bis Ende Januar 2013 auf das Konto unserer Mutter, Kto.-Nr. 139005635, bei der KSK Südholstein, BLZ 23051030, veran-lassen. Unsere Mutter hat in der Vergangenheit auch die tatsächlichen Kosten unseres Lebens getragen obwohl wir ganz und gar nicht mittellos sind. Diesen Betrag kehren Sie bitte künftig zum 1. eines Monats für uns aus, bis eine abschließenden Klärung stattgefunden hat.

 

 

 

 

 

…/4

Seite -4- zum Schreiben vom 11.1.2013 an RA Dr. Maletzky

 

Zur Bekräftigung unserer Haltung fügen wir diesem Schreiben noch 2 Seiten zur Information bei, wonach Sie bei unrechtmäßigen Handlungen des Gerichtes nicht an diese gebunden sind. Sie tragen eigene Verantwortung bis hin zur Haftbarkeit bei Verletzung Ihrer Pflichten.

 

Mit freundlichem Gruß

 

 

 

Lejon Kollwitz Lizzie Kollwitz